Das Aurora-Projekt
Autor: Konstantin Lübeck
Im Lexikon steht über Aurora geschrieben: Römische Göttin der Morgenröte.
Aurora ist ein Projekt der ESA zur Besiedlung und Erforschung unseres Sonnensystems. Aurora ist wohl das umfangreichste

Projekt der ESA, dazu gehören zum Beispiel solche Programme wie Mars-Express, Smart 1,Rosetta und Venus-Express. Aber nicht nur unbemannte Sonden fliegen unter der Flagge von Aurora auch bemannte Raumschiffe werden auch mal dazu gehören, diese werden dann den Mars und denn Mond besuchen. Wie schon eben gesagt will die ESA zurück zum Mond und das nicht nur für Stunden oder Tage sondern für Monate oder Jahre. Dies soll mehr Erkenntnisse über Langzeitmissionen bringen. Aber bemannt zum Mars oder Mond wird wohl erst in den nächsten Zehn oder Zwanzig Jahren möglich sein.
Ende letzten Jahres wurden elf neue Technologien die das Vorankommen von Aurora bestärken sollen vorgestellt. Die Aufgabe hatte ein Team von kanadischen und europäischen Raumfahrt- Experten übernommen.
- Automatische- Navigation, Flugführung, Systemanalysierung und Missionsanalyse
- Mikroavioniksysteme
- Datenverarbeitung und Kommunikationstechnologien
- Atmosphäreneintritt, Abbremsung und Landeverfahren
- Schaffung von Lebensräumen für Astronauten bei langfristigen Aufenthalten
- Nutzung von Ressourcen vor Ort (Wasser, Mineralien)
- Energiegewinnung
- Neue Antriebe (Ionenantrieb, Kernspaltungsantrieb)
- Robotik und neuartige mechanische Systeme
- Materialien, Strukturen, Regelung des Wärmehaushalts
- Ausrüstung (Werkzeuge, Raumanzüge)
Dem Folgte ein Europaweite Ausschreibung an kleinen- , mittleren Unternehmen und

Universitäten in ganz Europa und Kanada. Sie sollten anhand dieser oben genanten Leittechnologien Vorschläge zu Besiedlungs- und Erkundungsverfahren einreichen. Die Europäischen „Global Player“ der Raumfahrt- Astrium, Alcatel und Alenia Spazio – hatten bereits frühere Studien zur Eroberung neuer Planeten und Himmelskörper vorgelegt.
Aus 119 Konzepten, davon sind 36 im Rahmen von Vorträgen an die ESA gegangen 45 kommen in die engere Wahl und auf eine Warteliste damit wenn sich eine dieser Vorschläge rentieret man immer noch zugriff auf die Firmen hat. Letztendlich wurden 36 angenommen diese wurden dann im ESTEC-Zentrum vorgetragen. Hierzu gehören dieses Vorschläge
- Ultraschallbohrer zur Gewinnung von Bodenproben
- Heliumgefüllte Ballons zur Erforschung von Atmosphären und Oberflächen des Mars
- Aufblasbare Landeballons
- Systeme für das automatische Rendevouz von Raumflugkörpern
- Optionen einer Marsfähre
- Innovationen Brennstoffzellen
- Ein Intelligenter Planer für die Nutzlasten an Bord
- Zubereitung von Weltraumnahrung
- Biomedizinische Technologien für Bemannte Marsmissionen
- Staubanalysatoren für den Mars
In den kommenden Wochen wollen Spezialisten der ESA diese Technologien eingehend

studieren um dann zu entscheiden ob die ESA diese weiter entwickeln soll.
Die Missionen Mars-Express und Smart1 sind Eigentlich nur eine Vorbereitung auf die bemannten Missionen der ESA zum Mond und zum Mars. Aber bei diesen Missionen wird nicht gegen die NASA gearbeitet, ganz im Gegenteil, Mars-Express und Mars Explorer Rover sollen sich bei ihren Ergebnissen ergänzen.
Ein Nachfolge Programm von Mars-Express soll der „Exo-Mars Orbiter“ sein. Er soll mit einem Rover ausgestattet sein der dann denn Mars vom Boden aus Untersuchen soll.