- Start
- Die Astronauten
- Richtung Mond
- Lunare Experimente
- Rückkehr
- Saturn 5
- Bilder
In Mondnähe trennte sich die Landefähre (LM) Eagle mit den Astronauten Neil Armstrong und „Buzz“ Aldrin an Bord von der Kommandokapsel Columbia. Dies geschah auf der der Erde abgewandten Seite des Mondes, sodass kein Kontakt zu Houston möglich war. Dort wusste man also nicht sofort, ob das Manöver erfolgreich war. Das Abtrennen verlief ohne größere Probleme, die Instrumente waren intakt, sodass Eagle auf den Mond zusteuern konnte. Währenddessen umkreiste Collins in der Kommandokapsel den Erdtrabanten in 115 Kilometer Höhe. Hätte es Probleme gegeben, hätten die Astronauten der Landefähre jederzeit zu ihm umkehren gekonnt.
Bald darauf wurde in der Mondlandefähre alles für eine Landung vorbereitet. Die Steuerung erfolgte automatisch, doch 170 Meter über dem Mare Transquillitatis, dem ausgewählten Landeplatz für Apollo 11, übernahm Armstrong. Die Landung erfolgte am 21. Juli 1969 MEZ - mitten in der Nacht; in Amerika war es aufgrund der Zeitverschiebung noch der 20. Juli. Kurz vor der Landung schaltete Armstrong den Motor aus, sodass Eagle die letzten Meter auf die Mondoberfläche fiel. Danach funkte er den legendären Satz: „Der Adler ist gelandet“ (The Eagle has landed) an Houston.