Das Mercury-Programm
Autor: Jan Oertlin
Das Mercury-Programm begann 1958 und dauerte bis 1963. Die Überlegung kam von Max Faget, und wurde in die Tat umgesetzt. Mit den Raketen Typen Redstone, Little Joe, Jupiter und Atlas wurde es zum Ziel gesetzt, einen Mann die Erde zu umrunden und ihn sicher zur Erde zurück zu bringen.
Als Astronauten wurden Carpenter, Cooper, Glenn, Grissom, Schirra, Slayton und Shepard ausgewählt, auch Schimpansen wurden ausgebildet.
Nach vielen Material- und Raketentests umrundete das erste Lebewesen (ein Affe) mit einer Mercury-Kapsel die Erde. 1961 wurde „Ham“ ins All befördert und nach einem suborbitalem Flug sicher wasserte.
Alan Shepard startete am 5. Mai 1961 mit Mercury Redstone 3 / Freedom 7 als erster Amerikaner in den Weltraum. Nach 16 Minuten im All landete er sicher auf der Erde.
Virgil Grissom führte einen ähnlichen Flug wie Shepard durch, doch bei der Bergung versank die Kapsel und so musste er solange schwimmen bis die Bergungsmannschaften eintrafen. Einige gaben ihm die schuld, dass die Kapsel versank, deshalb bekam er keinen Ruhm.
John Glenn umrundete mit Friendship 7 am 20. Februar 1962 als erster Amerikaner die Erde. Nur die erste Umrundung verlief ohne Probleme, denn das Kontrollzentrum bekam die Anzeige, der Hitzeschild währe locker. Aber John Glenn kehrte wohlbehalten zur Erde zurück, aber wartete mit dem Öffnen der Luke, bis die Bergungsmannschaften eintrafen, damit nicht wieder die Kapsel versank.
Mit Aurora 7 umrundete Scott Carpenteram 24. Mai 1962 dreimal die Erde und Walter Schirra am 3. Oktober 1963 mit Mercury-Atlas 8 / Sigma 7 sechsmal. Doch Leroy Gordon Cooper umrundete am 15.Mai 1963 mit Mercury- Atlas 9 / Faith 7 zweiundzwanzigmal die Erde.
Bei den letzten Flügen wurden auch kleine Experimente durchgeführt. Das Mercury-Programm verschluckte fast 400 Mio. US$.