Apollo » Saturn 5
Autor: Jan Oertlin
Saturn 5 Start Flug Mondlandung Aufstieg Rückkehr
Die Saturn 5, welche unter dem Namen „Nova“ entwickelt wurde, war und ist bis heute die größte Rakete dir je gebaut wurde. Ihre Höhe betrug 110,6 Meter, das Startgewicht 2800 Tonnen. Der Treibstoffverbrauch der ersten Stufe betrug rund 14.000 Liter pro Sekunde für ein Triebwerk von fünf. Der Durchmesser ist 10 Meter und der Schub circa 3.400.000 Kilopont.
Die Kapsel, welche für drei Personen platz bot, befindet sich auf dem Service Modul, an der Spitze der Rakete. Auf der Kommandokapsel ist die Rettungsrakete – 3.600 Kilogramm schwer und 66.800 Kilopont Schub. Dieser Rettungsturm diente dazu, dass wenn was beim Start schief geht, würde sie die Apollokapsel von der Rakete wegkatapultieren.
Sowie die Kapsel und das Service Modul befindet sich auch die Mondlandefähre – auch LM (Lunar Modul) genannt – auf der dritte Stufe. Diese Stufe besaß ein Triebwerk, das man mehrere male zünden konnte. Wenn die Rakete, erste und zweite Stufe schon abgeworfen, mit dem Schub der dritte Stufe in die „Parkbahn“ (Umlaufbahn für zwei bis drei Umrundungen) geflogen ist, wird es abgeschalten und dann wieder gezündet, um aus der „Parkbahn“ zu kommen.
Das LM, das sich zwischen der dritten Stufe und dem Service Modul befindet, wird zwei der Astronauten auf den Mond und wieder in die Mondumlaufbahn zurück bringen. Die Mondfähre hat zwei Triebwerke, das eine zum absteigen, das andere zum aufsteigen. Das LM ist 6,98 Meter hoch und wiegt samt Piloten 14.742 Kilogramm.
Das Service Modul (kurz: SM), dient dazu, kleine Kurskorrekturen auf dem Weg zum Mond und zurück durchzuführen. Es wiegt 24.948 Kilogramm, ist 7.37 Meter hoch und hat einen Durchmesser von 3,91 Meter. Außerdem beinhaltet es die Stromversorgung, Sauerstoff, ein Triebwerk, kleine Steuerdüsen usw.
Die Kommandokapsel, auch CM genannt, ist der „Aufenthaltsraum“ der Astronauten. Das CM ist 3,66 Meter hoch und 5.897 Kilogramm schwer. Es besitzt ebenfalls kleine Steuerdüsen, aber kein Triebwerk.
Bauherr dieser gigantischen Rakete war der Deutsche Werner von Braun, der schon als kleines Kind von einem Flug zum Mond träumte...